Prusa Mendel – Bautagebuch

17. Juli:

Die ersten Teile sind da:

  • RAMPS 1.4 Platine
  • SD RAMPS
  • Widerstand 6,8 Ohm, speziell zum Heizen
  • 5 NEMA17 Schrittmotoren 1,8°/Step und 49Ncm
  • dazu passende Motortreiber

Jetzt muss erst einmal die Elektronik zusammengeklöppelt werden!


25. Juli

Die Treiber für die Schrittmotoren sind vorbereitet und die Heizplatte geätzt und getestet. Mit 1.6 Ohm liegt sie sogar unter dem angestrebten Ziel von 2 Ohm, was der Heizleistung nochmal einen schönen Schub gibt.

Die Platine mit Pegelwandler und MicroSD-Slot ist auch fertig. Nächstes Ziel: Steuerplatine für Endschalter, MOSFETs usw. routen.


29. Juli

Die ersten gedruckten Teile sind fertig, so langsam geht’s in die heiße Phase!


13. August

Alle PLA-Teile wurden entsprechend vorbearbeitet, damit sie auf die Gewindestangen passen und die Teile wurden montiert und justiert.

Man sieht zumindest, was es mal werden soll!


11. Oktober

Fast genau zwei Monate sind vergangen seit ich hier in diesem Tagebuch einen Eintrag verfasst hatte.
Was ist passiert?

Es sind einige Sachen parallel und im Hintergrund gemacht worden, die ich jetzt vorstellen kann.
Durch andere Gleitlager musste ich die kompletten Schlitten neu konstruieren. So sind jetzt die Halterungen für das Druckbett, die Halterungen für die X-Achse und der Schlitten für den Extruder und die Halterung vom X-Motor eine Eigenkonstruktion.

Weiterhin habe ich endlich die Gen 7 auf meine Bedürfnisse angepasst und die Platine dafür erstellt. Die Bestückung läuft.


Das Heizbett ist auch fertig und besteht aus einer Schicht Korkisolation, Heizplatine und einer Spiegelfliese. Zusammengehalten durch Klemmen.

Bei Ebay habe ich günstig ein Hotend geschossen, das vorest mal seinen Betrieb verrichten soll.


29. Oktober

Es brauch manchmal sehr viel Geduld, wenn man möglichst viel sparen möchte. Es dauert, bis man alte Teile gesammelt, ausgeschlachtet und wieder auf eine neue Platine gezimmert hat.
Die Platine habe ich jetzt fertig bestückt.

Auf meinem ATmega644p läuft jetzt die Repetier-Firmware und als Interface der Repetierhost. Der Bootloader hat mit dem Programmierboard von Pollin auf den Controller gefunden.

Was funktioniert schon?
– Die Z-Achse fährt super sanft
– Extruder funktioniert

Jetzt müssen noch die letzten Kabel verlegt werden.


8. November

Es ist vollbracht! Der Drucker lebt, der ATmega ist tot!

Was ist passiert? Nachdem alle Achsen eingerichtet sind und funktionieren, habe ich bei Ausgrabungsarbeiten im Keller Endstops gefunden. Diese wurden natürlich auch gleich installiert.
Nach dem ersten Test, mit sehr geringer Geschwindigkeit, wurde es dann ernst.
Durch eine Unachtsamkeit, ist der erste richtige Versuch fast in die Hose gegangen. Ich hatte den Pull-Up Widerstand vergessen und somit hat der Endstop mal getan und mal nicht. Damit hab ich erstmal den Endstop überfahren.
Der Fehler war dann schnell behoben und es konnte weiter gehen.

Es ist Zeit Power zu geben. Das dicke 13,8V bei max. 10A Netzteil wurde zum ersten Mal angeschlossen und das Hotend geheizt.
Glücklicherweise wurde das Hotend warm und das PLA schmolz, wie gewünscht.
Beim Auslesen der Temperatur ist mir leider aufgefallen, dass ein Port des ATmegas tot ist. Dummerweise ist es ein analoger und somit nicht ersetzbar.
Jetzt muss erstmal Ersatz her.


13. November


Wer findet den Pfusch?
Leider war der eine Eingang vom Controller tot und ich musste ein bisschen tricksen. So wurde ein anderer Eingang umfunktioniert.


15. November

nächster Crash STOP Extruder geschmolzen STOP Warten auf neuen Extruder und Hotend STOP kann dauern


15. Dezember

Es ist nun ein kompletter Monat her, aber der Fortschritt lässt noch auf sich warten. Leider kommt es noch immer zu unvorhergesehenen Verzögerungen.
Die Zeit, bis endlich alles läuft verbring ich derweil im Forum, um Andere vor den Fehlern zu bewahren, die ich schmerzlichst machen musste.


26. Dezember

Kalibriert und eingestellt ist er jetzt nach der Anleitung von RichRap. Es konnte eigentlich der erste Druck erstellt werden. Die Haftung der ersten Probedrucke ließ zu wünschen übrig. Nach ein bisschen probieren, war die zu hohe Geschwindigkeit der Grund für die schlechte Verbindung zwischen Druckteil und Druckbett. Durch die kleine Grundfläche ist die Abkühlzeit zu gering und konnte durch größere Objekte oder langsameres Drucken bzw. durch Drucken von mehreren Teilen behoben werden.

One thought on “Prusa Mendel – Bautagebuch

  1. Pingback: Prusa Mendel « dl9ap

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